Berufsbild "Trainer/in" - Nutzungsmöglichkeiten

Während des Fachforums letzten Freitag haben Markus Finck (Trainerakademie) und ich den Austausch zum Berufsbild gesucht.

Fakt ist, dass die Steuerungsgruppe zur Erstellung des Berufsbilds diesen Prozess bis Ende August 2017 abgeschlossen haben möchte. Ausgangspunkt für das Berufsbild ist der von der Steuerungsgruppe erarbeitete Eintrag "Berufstrainer/in - Sport" im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit.

Das Thema Berufsbild ist nicht neu und seit vielen Jahren in der Diskussion. Es gibt diverse Veröffentlichungen von Berufsbildern, z.B. des damaligen DSB für Bundestrainer/innen oder des LSV Baden-Württemberg für sein Leistungssportpersonal.

"Wenn es das Berufsbild Trainer bereits gibt bzw. gab, stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, warum dieses nicht zu den gewünschten Ergebnissen, z. B. gesellschaftliche Anerkennung, adäquate Bezahlung, Etablierung des Berufes usw., geführt hat. Es scheint, dass der dafür notwendige gesellschaftspolitische Prozess nicht (oder nur ungenügend) stattgefunden hat. Hier gilt es eine Strategie zu entwickeln, wie und vor allem mit welchen „Playern“ ein solcher Prozess erfolgreich gestartet werden kann." (Markus Finck)

Wir wollen daher den Fokus hinsichtlich des Berufsbilds stark auf die Implementierung, Nutzung und weitere Verwendung durch die beteiligten Akteure legen. Die schiere Existenz eines (weiteren) Berufsbilds wird nicht ausreichen, um die erhofften Effekte realisieren zu können.

Die Diskussion am Thementisch zeigte außerdem, wie schwierig es ist, das allgemein gehaltene Berufsbild zu akzeptieren und in eine verbandsspezifische Nutzung zu überführen. Diese Diskussion würde ich gerne fortführen und freue mich über Rückmeldung dazu,

...welche Möglichkeiten zur Nutzung des Berufsbilds Verbände für sich sehen,

...an welcher Stelle das Berufsbild wirken kann/muss,

...welche konkreten "Einsatzgebiete" möglich sind

...etc.

 

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